Kontakt

© dieSchatzsucher

Gerhard Peham
Wackersbach 37 

A-4070 Hinzenbach

​​

Mobil: +43 664 144 8664

Festnetz: +43 727 75940

info@dieSchatzsucher.eu

Perlen vor die Säue werfen - Oder das Schöpfungsprinzip Saat & Ernte!

Ich glaube fest an die Wirkung der Naturgesetze, denn tausendfach konnte ich es selber erleben und ich habe die Ernte im Guten wie im Schlechten erfahren!


In unserem Kulturkreis kennt vermutlich jeder das Gleichnis mit dem Sämann aus der Bibel Mt 13, 3-8:

"Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat.

Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach."


Aus diesem Gleichnis ergeben sich für mich zwei Fragen:

  • Was will ich ernten? - Denn nur so kann ich das richtige Saatkorn wählen!

  • Wo säe ich? - Denn nicht jeder Boden ist für jede Frucht geeignet!

Was will ich ernten?: Da ich noch keine Ausnahme vom Prinzip Saat & Ernte entdecken konnte erscheint es mir außerordentlich wichtig mir Gedanken über die Saat zu machen die ich ausbringen will. Oder auch umgekehrt was vermisse ich, wonach sehne ich mich und was wünsche ich mir für Ernte in meinem Leben?


Will ich Liebe ernten – sollte ich Liebe säen Will ich Vertrauen ernten – sollte ich Vertrauen säen Will ich Erfolg ernten - sollte ich Erfolg säen Will ich Glück ernten – sollte ich Glück säen


Diese Liste kann ich unendlich fortsetzen aber was bedeutet das in der Praxis? Ich bitte jeden sich darüber in aller Ruhe, Gedanken zu machen. Man wünscht sich gerne mal Erfolg, Liebe und vieles mehr. Aber was verstehst du darunter?


Auch der Bauer macht sich Gedanken welches Getreide er ernten möchte. Er entschieden ob es Weizen, Hafer, Roggen oder was auch immer sein soll um das richtige Saatgut auszuwählen. So ist es auch im Leben. Je genauer man die gewünschte Ernte beschreibt um so größer ist die Wahrscheinlichkeit das wir auch das richtige Saatgut wählen.


Wo säe ich?: Im Gleichnis wird zwischen 4 Orten unterschieden die ich in allen Facetten auch persönlich kennen gelernt habe:

  • Der Weg: Kennst du das auch? Du erzählst jemanden etwas aber dieser Mensch hört dir einfach nicht zu.

  • Der felsige Boden: Immer wieder treffe ich Menschen die anfänglich zwar begeistert sind aber nicht die Bereitschaft haben selbst ihren Beitrag zu leisten und in die Tiefe zu gehen.

  • Unter den Dornen: Hier handelt es sich um Menschen die zwar begeistert sind und und die Bereitschaft bekunden bei sich zu beginnen. Die Probleme des Alltags überwuchern aber alles und der Keimling erstickt.

  • Der fruchtbare Boden: Ein Treffen mit diesen Menschen macht richtig Freude. Sie haben die Entscheidung getroffen wirklich was verändern zu wollen. Sie wissen dass es auch Hindernisse und Widerstände geben wird und jeder Veränderung nur von Innen kommen kann.

Die Ernte ist reichlich. 30-, 60- oder 100-fach. Davon abgeleitet unterscheide ich für mich 3 Kategorien von Kundenkontakten:

  • Der Besucher - Er kommen oft nicht freiwillig, es gibt keine explizite Beschwerde, keine Veränderungserwartung/keinen Veränderungsauftrag. In diesem Fall werden nur »Komplimente« gemacht, die bisherigen Lösungen positiv gewertet, ansonsten weder Coaching noch Aufgaben angeboten.

  • Der Klagende - Er kommt mit dem Wunsch nach Veränderung, doch wird die Veränderung in erster Linie von anderen erwartet (z.B. vom Kunden, Politikern oder vom Mitarbeiter/Partner). Im Coaching werden hier vor allem Beobachtungs- und Denkaufgaben gestellt.

  • Der Klient - Menschen die einen Veränderungswunsch haben, und die Vorstellung mitbringen, selbst aktiv etwas dafür tun zu können, werden als Klienten angesehen, mit denen es einen Veränderungskontrakt gibt.

Wenn ich mir nicht sicher bin, z.B. zwischen Kunde und Klagender, dann habe ich gelernt vorsichtig zu sein. Ein solcher Klient wird zunächst in die Kategorie des Klagenden eingeordnet. Es ist durchaus möglich, dass aus dem Besucher und dem Klagenden ein Klient wird, möglicherweise als Resultat des Erstgesprächs und/oder der ersten Aufgabe.


In der Bibel steht auch geschrieben, Ihr sollte Eure Perlen nicht vor die Säue werfen. Deshalb überlege dir gut wie viel Zeit, Geld, Liebe und Energie du wo investierst.

Dein Schatzsucher - Gerhard Peham



16 Ansichten