Gute Beziehungen machen uns glücklicher und gesünder!

Ständig wird uns die Lüge aufgetischt wir müssten uns mehr reinknien und noch mehr anstrengen um ein glückliches Leben zu haben.


Gute Beziehungen machen uns glücklicher und gesünder, das ist die wichtigste Botschaft einer seit 1938 laufenden Studie der Harvard Universität. Es gibt drei wichtige Lehren aus dieser Studie die du kennen solltest.

Die erste ist, dass soziale Beziehungen wirklich gut für uns sind, und dass Einsamkeit tödlich ist.

Es zeigt sich, dass Leute, die sozial verbunden sind, mit ihrer Familie, mit Freunden, mit der Gemeinschaft, glücklicher und gesünder sind und sie leben länger als Leute, die weniger gute Beziehungen haben.


Und die Erfahrung von Einsamkeit stellt sich als toxisch heraus. Menschen, die einsamer sind, als sie es sein wollen, finden, dass sie weniger glücklich sind, ihre Gesundheit verschlechtert sich früher in ihrer Lebensmitte, ihre Gehirnfunktion lässt eher nach und sie sterben früher als Menschen, die nicht einsam sind.

Die zweite Lehre ist, dass es nicht auf die Anzahl der Freunde ankommt, und nicht darauf, ob man in einer festen Beziehung ist oder nicht, sondern auf die Qualität der engen Beziehungen.

Ständig im Konflikt zu leben, ist wirklich schlecht für unsere Gesundheit. Konfliktreiche Ehen etwa, ohne viel Liebe, erwiesen sich als viel schlechter für die Gesundheit als eine Scheidung. In guten, aufrichtigen Beziehungen zu leben, ist förderlich.

Die dritte wichtige Lehre über Beziehungen und unsere Gesundheit ist, dass gute Beziehungen nicht nur unseren Körper schützen, sie schützen auch unser Gehirn.

Es zeigte sich, dass in einer festen Beziehung zu leben, wenn man über 80 ist, förderlich ist und dass bei Menschen, die in Beziehungen leben, in den sie sich in Zeiten der Not auf den anderen verlassen können, das Gedächtnis länger klar bleibt.

Also, die Aussage, dass gute, enge Beziehungen gut sind, für unsere Gesundheit und Wohlbefinden, ist eine uralte Weisheit. Warum ist das so schwer zu verstehen und so leicht zu ignorieren?


Genau wie in neuesten Umfrage, glaubten viele Studienteilnehmer, als sie junge Erwachsene waren, tatsächlich, dass sie Ruhm, Reichtum und hervorragende Leistungen anstreben müssten, um ein gutes Leben zu haben. Aber über diese 80 Jahre zeigte diese Studie immer wieder, dass es den Menschen am besten ging, die in Beziehungen, in die Familie, in Freunde, in die Gemeinschaft investierten.


Ich finde das ist eine super Botschaft und somit ist das Ziel ein glücklicheres und gesünderes Leben zu leben, für ALLE erreichbar. Wie könnte es aussehen, sich in Beziehungen zu investieren?


Die Möglichkeiten sind praktisch endlos. Man könnte etwa die Zeit vorm Fernseher durch Zeit mit Freunden ersetzen, oder Beziehungen wieder aufleben lassen, in dem man etwas Neues zusammen macht, lange Spaziergänge oder abends ausgehen, oder sich Familienmitgliedern zuwenden, mit denen man lange nicht gesprochen hat.


Im beruflichem und unternehmerischen Umfeld stellt sich die Frage: Welcher Qualität sind die Beziehungen zu den Mitarbeitern, Kollegen, Lieferanten, Kunden und der ganzen Umwelt?


Zahlreiche weitere Studien belegen, dass die Beziehungsqualität bzw. die Unternehmenskultur nicht nur auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Stakeholder großen Einfluss hat sonder auch der wichtigste Faktor für den Unternehmenserfolg ist.


Dein Schatzsucher - Gerhard Peham


Hier noch der Link zu einem Vortrag des aktuellen Studienleiters Robert Waldinger https://www.ted.com/talks/robert_waldinger_what_makes_a_good_life_lessons_from_the_longest_study_on_happiness

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